"Here Lies Daniel Tate" von Cristin Terrill

Here Lies Daniel Tate | Simon & Schuster, 2017 | 9781481480765 | 400 Seiten | Englisch

It seems too good to be true when Daniel Tate, missing since he was abducted from one of California’s most elite private enclaves at the age of ten, turns up on a snowy street in Vancouver six years later. At first too traumatized to speak, he is eventually able to tell the authorities who he is and is reunited with his overjoyed family. In time, they tell him, he’ll recover the memories he’s missing; all that matters is that they have him back. It’s perfect. A miracle. Except for one thing: That boy isn’t Daniel Tate. But he wants to be. A young con artist who’s been taking on false identities for years, this impostor has stumbled onto the scam of a lifetime. Daniel has everything he’s ever dreamed of—wealth, privilege, the chance to make a fresh start, and most importantly, a family that loves him. Now that he’s finally found a place to belong, he doesn’t question his luck. Until he realizes that maybe Daniel isn’t missing at all. Maybe someone knows what really happened to the boy he’s pretending to be…and if he can’t uncover the truth—he could be next the next Daniel Tate to disappear.

"Mehr als das" von Patrick Ness

Mehr als das | cbt, 2014 | 978-3-641-12515-8 | 512 Seiten | deutsch | Britische OA: More Than This, 2013

Ein Junge ertrinkt, verzweifelt und verlassen in seinen letzten Minuten. Er stirbt. Dann erwacht er, nackt, verletzt und durstig, aber lebendig. Wie kann das sein? Und an was für einem seltsamen, verlassenen Ort befindet er sich? Während er versucht zu verstehen, was mit ihm geschehen ist, regt sich Hoffnung bei dem Jungen. Ist das vielleicht doch noch nicht das Ende? Bietet dieses Leben vielleicht doch mehr als das?

"Wolfsrudel" von Floortje Zwigtman

Wolfsrudel | Gerstenberg, 2006 | 978-3-8067-5117-8 | 512 Seiten | deutsch | Niederländische OA:  Wolfsroedel, 2002

Irgendwann im 19. Jahrhundert in der Walachei: Angewidert vom ärmlichen Dorfleben schließt sich Ion dem »Wolfsrudel« an: einer Bande jugendlicher Räuber, die auf einer verlassenen Klosterinsel Unterschlupf findet. In der Klosterkirche stoßen die Jungen auf ein altes Fürstengrab und plündern es. Es ist das Grab von Vlad Tepes, auch Dracula genannt. Über der Aufteilung der Beute kommt es zum Streit. Das Wolfsrudel teilt sich in zwei Banden, die sich von nun an bis aufs Messer bekämpfen. Zu der einen Bande, die von Lupu, dem brutalen »Wolf«, geführt wird, gesellt sich ein alter Einsiedler. Er wird ihr Ratgeber und manipuliert sie bald schon nach seinen Wünschen. Auch die Bande von Vulpe, dem schlauen "Fuchs", hat einen solchen Ratgeber, einen alten Schäfer. Ion ist entsetzt über den immer erbitterter geführten Kampf zwischen seinen alten Freunden. Er versucht, im Strudel der Gewalt nicht unterzugehen....

"Nur drei Worte" von Becky Albertalli

Nur drei Worte | Carlsen, 2017 | 978-3-551-55609-7 | 320 Seiten | deutsch | Amerikanische OA: Simon vs. the Homo Sapiens Agenda, 2015

Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe Schule und schon seit Monaten tauschen sie E-Mails aus, in denen sie sich die intimsten Dinge gestehen. Simon spürt, dass er sich langsam, aber sicher in Blue verliebt, doch der ist noch nicht bereit, sich mit Simon zu treffen. Dann fällt eine der E-Mails in falsche Hände – und plötzlich steht Simons Leben Kopf.

"Schweig still, süßer Mund" von Janet Clark

Schweig still, süßer Mund | Loewe, 2012 | 978-3-7855-7274-0 | 358 Seiten | deutsch

Janas beste Freundin Ella ist verschwunden. Auch wenn die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt, steht für Jana eines fest: Ella würde niemals einfach so abhauen. Sie beschließt, auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei kommen Dinge ans Tageslicht, die Jana an ihrer Freundschaft zu Ella zweifeln lassen. Und die sie in große Gefahr bringen, denn ihre Suche hat sie dem Täter nahe gebracht. Zu nah.

Kats historische Lesechallenge 2018


Auf der Suche nach einer Lesechallenge rund um historische Romane habe ich dieses Jahr leider keine finden können, die zu mir gepasst hätte, schon gar keine für deutschsprachige Leser. Deshalb habe ich mir überlegt, einfach meine eigene Challenge ins Leben zu rufen. Die Challenge ist jetzt sehr spontan entstanden und bloß eine kleine Challenge, die man auch bei wenig Lesezeit meistern kann (oder nebenbei, wenn man schon an anderen Challenges teilnimmt!). Für wen ist die Challenge gedacht? Für jeden, der Lust hat! Du magst historische Romane und kannst gar nicht genug von ihnen bekommen? Du interessierst dich für Geschichte, hast aber noch keinen historischen Roman gelesen? Du hast 2018 wenig Zeit, würdest aber trotzdem gern an einer Lesechallenge teilnehmen? Dann hoffe ich, dich bei dieser begrüßen zu dürfen! 

Teegedanken: Das Problem mit den toxischen Inhalten in unserer Literatur


Ich wollte mich aus dieser Debatte eigentlich raushalten. Doch schon seit Nina Hasses Post zu Pseudoromantik in der Literatur beschäftigt sie mich und jetzt, da die Diskussion einmal mehr hochkocht, möchte ich auch - kurz - Stellungsnahme dazu beziehen, denn es ist ersichtlich geworden, dass sie nicht so bald vorbei sein wird. Und das finde ich auch wichtig. Denn sie kommt ja nicht umsonst zu einem Zeitpunkt, zu dem unsere Gesellschaft sich endlich im Allgemeinen mehr mit Problematiken wie Missbrauch oder dem Ausnutzen von Machtpositionen, siehe Hollywood, auseinandersetzt. Warum sage ich jetzt was, obwohl es schon hunderte vor mir getan haben? Weil mir das Thema wichtig ist. Sehr wichtig sogar, so wie mir viele Themen wichtig sind. Ich prangere zum Beispiel auch Homophobie in Romanen oder Rassismus auf diesem Blog immer wieder an und ich bin es mittlerweile gewohnt, dass auf meine Bedenken mit einem Augenrollen und einem "Das ist doch alles nicht sooo schlimm" geantwortet wird, aber ich werde trotzdem weiter darauf hinweisen, wenn mir Romane homophobe und rassistische Inhalte - oder eben misogyne und toxische Romantikbilder - unterschieben wollen. Ich bin an einem Punkt, an dem ich das nicht mehr mit "Aber der Rest des Romans war doch so gut" abtun kann. Und deshalb auch dieser Post.